mobiler Couch-Caddy (Butler) mit schwenkbarem Tischbereich

DIE KÜCHE VON MORGEN

Aufgabenstellung des Studienprojekts 2015-2017

Ziel dieses Studienprojektes ist es, mehr über die Vorstellungen und Bedürfnisse von Menschen zu erfahren, die sie mit dem Lebensraum Küche verbinden. Es sollen verschiedene Lebensstile identifiziert und deren Auswirkung auf die Ansprüche an die Gestaltung von Küchen eruiert werden. Durch die Entwicklung von Szenarien und der Ess- und Lebensgewohnheiten werden Modelle entwickelt, die Rückschlüsse auf die zukünftige Gestaltung von Küchen erbringen. Die Konzepte sind darauf ausgerichtet, die Küche als Lebensraum zu erhalten und sie so zu gestalten, dass sie einer aktiven Kochkultur sowie einer gesunden Ernährung dienlich sind. Gleichzeitig soll die Küche durch ein ansprechendes Design und eine optimale Funktionalität überzeugen. Die Ergebnisse werden den beteiligten Küchenherstellern und -planern zur Verfügung gestellt. Insgesamt soll die Leidenschaft für das Kochen gefördert und ausgebaut werden.


Die Analyse

Studierende der Gesundheitswissenschaften aus Furtwangen haben jungen Menschen zwischen 19 und 29 Jahren eine Vielzahl an Fragen gestellt und statistisch ausgewertet, z. B. wie sieht die Küche von morgen aus? Verändert sich unser Essverhalten? Welche Faktoren bewirken Veränderungen? Wie wollen künftige Generationen wohnen, essen, leben, sich einrichten? Welchen Stellenwert hat die Küche in zehn Jahren? Zukunft ist, wovon wir heute träumen. Wer sie entdecken will, muss die Gedanken der Menschen, ihre Wünsche, ihre Erinnerungen und ihre Realität erfragen. Wer die Küche von morgen entdecken will, muss fragen, wie sich die Essgewohnheiten ändern oder auch weiterhin Bestand haben. Wie wollen die uns nachfolgenden Generationen leben? Wie sind ihre Idealvorstellungen von der Zukunft?

Die Umsetzung

Die Studierenden aus Furtwangen haben somit dokumentiert, dass Individualität nirgendwo stärker ausgeprägt ist als bei der eigenen Kücheneinrichtung. Es gibt nicht DIE Küche von morgen, sondern viele verschiedene ? je nach individueller, aktueller Lebenssituation. Gemeinsam mit den Studierenden der Hochschule Wismar aus den Fachrichtungen Design und Gestaltung wurden die Ergebnisse der Umfrage ausgewertet. Heraus kam eine Einteilung in vier verschiedene Koch-Typen und die Entwicklung von hierzu passenden Küchenideen.


BIO-KOCHER
Freundschaft und Familie sind wichtiger als Status und Stress. Kochen und Küche sind etwas Besonderes. Bio-Kocher legen Wert auf Qualität und Ästhetik. Warum das Brot nicht selber backen? Das frische Gemüse kommt aus der Region vom Bio-Bauer. Das Motto: Lieber weniger, dafür aber frisch und gesund.

 

 

 

 

 

 

 


LÄSSIG-KOCHER
halten sich nicht an Essenszeiten, stattdessen steht die Aktivität ? sei es beruflich oder privat ? an erster Stelle. Gegessen wird, wenn es passt ? selten zuhause. Eine eigene Küche braucht der Lässig-Kocher nicht unbedingt. Und wenn, dann muss sie flexibel sein. Lässig-Kocher ziehen einen Butler vor. Es ist weitaus bequemer, wenn der Snack auf elegante Weise am Sessel serviert wird.

 

 

 

 

 

 

 


GENUSS-KOCHER
Kochen ist genial, ist Erholung vom Tagesgeschehen. Genießen können ist eine Gabe. Frische und Qualität der Produkte sind dabei das A und O der feinen Küche, die Echtheit des Materials ein Muss, die Haptik edler Hölzer Inspiration. Genuss-Kocher sind individuell, sind Perfektionisten, sind Technik-Freaks, sind designverliebt und lassen sich gerne über die Schulter schauen.

 

 

 

 

 

 

 


CLEVER-KOCHER
können organisieren, sie haben den Durchblick und denken strukturiert. Ein Haushalt ist ein Unternehmen, das kluges Management verlangt. Die Prozesse des Einkaufs, der Zubereitung und des Verzehrs müssen koordiniert sein. Dafür wird eine Küche mit kurzen Wegen benötigt, mit perfekter Anordnung der Geräte, mit individueller Ausstattung, die auf die Ess- und Kochgewohnheiten der Nutzer eingeht, wie z. B. hier ein Müsli-Dispenser für ein ausgewogenes Frühstück.

 

 

 

 

 

 


Bildquelle: DER KREIS ANJA SCHAIBLE Stiftung

 

Das Projektvideo

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken