Wohnen im Reihenhaus

Die DER KREIS ANJA SCHAIBLE STIFTUNG hat 2012 die Frage gestellt:

Wie interessant ist der Massenmarkt in der Wohnarchitektur wirklich?
Die Studie der Stiftung zeigt, individuelles Wohnen wird in Deutschland bevorzugt. Ganz oben auf der Wunschliste des Verbrauchers steht dabei die Küche. Bei einem Gesamtwohnungsbestand von 39,5 Millionen, verteilt auf knapp 18 Millionen Gebäuden, entfallen 83% der Wohnungen auf Ein- und Zweifamilienhäuser. Aus diesem Segment sind die Baualtersklassen von 1969 bis 2001 besonders interessant, da hier bei 7,3 Millionen Wohnungen der Renovierungsbedarf und damit auch der Wunsch nach moderner Einrichtung überpropor-tional hoch ist. In 2,17 Millionen Reihenhäusern existieren dabei fast identische Grundrisse, die den heutigen Wohnansprüchen kaum noch gerecht werden.

Mit welchen geringen Renovierungsmaßnahmen kann dieser Wohnraum dem Verbraucherwunsch nach modernem kommunikativen Wohnen gerecht werden?
Diese zweite Frage war die Grundlage für das Thema der Projektarbeit ?Wohnen im Reihenhaus?, welche die Stiftung an die Hochschulen Wismar und Coburg vergeben hat.

DIE STUDIENAUFGABE
Auflösung der bestehenden Reihenhausgrundrisse unter Berücksichtigung minimaler räumlicher  Umbaumaßnahmen (Abriss und/oder Versetzen bestehender Innenraumwände). Küche und Wohnen als innenarchitektonische Einheit planen, die als variables Beispiel für die Modernisierung des Reihenhausbestands der Baujahre 1960 bis 2000 den heutigen Komfortansprüchen in Design und Funktion entspricht. Funktionale, emotionale und soziale Optimierung sollen als Gesamtkonzept den Projektleitsatz ?Die Küche im Mittelpunkt des Lebens? deutlich erkennbar machen.

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Die Küche zum Leben